Zunächst Kürschner, dann von F. v. Kraus als Sänger ausgebildet, debütierte als Konzertsänger 1928 in München. 1930–33 Mitglied des Münchner Nationaltheaters, 1933–35 in Bielefeld/D und 1935–40 in Köln/D. 1940–57 war J. am Stadttheater in Graz als erster Tenor engagiert, gastierte dort noch bis 1964. 1951–56 trat er in kleineren Partien bei den Bayreuther Festspielen auf, sang u. a. auch an der Wiener Staatsoper (zuletzt 1970) und der Volksoper Wien. Seine Stimme entwickelte sich vom lyrischen zum Heldentenor.
Ehrungen
- Joseph Marx-Musikpreis des Landes Steiermark 1971
Literatur
- K-R 1997 u. 2000
- Mitt. B. Krispin
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
25.4.2003Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Janko, Josef“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d2ec (abgerufen am )
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