Seit der Kindheit musikalisch tätig (Klarinette, Blasmusik bzw. Orgel und Klavier), diente er 1939–45 als Klarinettist und Saxophonist in einem Luftwaffenorchester der deutschen Wehrmacht bzw. betätigte sich als Pianist während seiner kurzen amerikanischen Kriegsgefangenschaft. Ab 1946 studierte H. bei M. Schönherr sen. in Graz Harmonielehre und Kontrapunkt, anschließend in Salzburg an der MHsch. Klavier. Danach war H. als Unterhaltungsmusiker in England, Frankreich, Holland, Skandinavien und Österreich tätig. 1957–59 betreute er einige Filmproduktionen musikalisch. H.s Kompositionen verzeichneten große Erfolge beim Grand Prix der Volksmusik.
Werke
Lieben heißt von Herzen geben; ’s Muatterl; Maria der Berge; I Hab a Engerl g’seh’n; Wenn die wilden Rosen blüh’n; Hirtenmädchen Bernadette; Gib auch du; Klavierwerke (Begegnung, Romantische Impressionen); Frühling in Moskau (Musical).
Literatur
- Lang 1996
- www.dnb.de (5/2013)
- Mitt. AKM
Autorin
- Elisabeth Th. Hilscher
Letzte inhaltliche Änderung
2.6.2017Empfohlene Zitierweise
Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Hütter, Heinz“ (2.6.2017), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d25f (abgerufen am )
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