Ausbildung an der Akademie der Tonkunst in München (u. a. bei Karl Elmendorff). 1932 Debüt in Wiesbaden/D. Nach Engagements in deutschen Städten wurde er 1942 von C. Krauss nach München engagiert. 1945–52 Generalmusikdirektor in Düsseldorf/D unter Direktor Gustaf Gründgens. 1952–61 Kapellmeister der Wiener Staatsoper, 1953 Leiter des Kammerorchesters der Wiener Konzerthausgesellschaft; 1961–64 Hauptdirigent der Deutschen Oper Berlin, seither Gastdirigent. Mitwirkung bei den Bayreuther Festspielen. Dirigierte v. a. Werke von Rich. Wagner und R. Strauss sowie Neue Musik.
Ehrungen
- Clemens Krauss Medaille in Silber der Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor 1988
Literatur
- NGroveD 11 (2001)
- Die Presse 23.5.1992
- Brockhaus Riemann 1995
- www.kv-staatsopernchor.at (9/2013)
Abbildungen
Autorin
- Andrea Harrandt
Letzte inhaltliche Änderung
30.9.2013Empfohlene Zitierweise
Andrea Harrandt, Art. „Hollreiser, Heinrich“ (30.9.2013), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d1ef (abgerufen am )
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