Nach ihrer Ausbildung bei H. Grädener hatte sie als Lektorin bei der Universal Edition engen Kontakt zu A. Schönberg, Alb. Berg, E. Wellesz, A. v. Webern und Béla Bartók. Sie konzertierte in Skandinavien und den USA und ergänzte ihre Studien in Frankreich. Seit 1937 lebte sie in Kitzbühel, machte sich als Orgelimprovisatorin einen Namen und komponierte für ein auf ihre Anregung erbautes Glockenspiel „Tonmonogramme“ u. a. auf Namen österreichischer und amerikanischer Politiker. Von ihren bis ca. 1950 erschienenen Werken distanzierte sie sich später und komponierte fast ausschließlich religiös inspirierte Musik.
Ehrungen
- Mozart-Medaille
- Prof.-Titel
Werke
8 Messen, Orgelwerke, Spiritualia Cantabilia für kleines Kammer-Orch.; Totentanz für Orch. (1947); Toccata für Org. (1937), Die Maschine (Toccata für Kl., 1947).
Literatur
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
25.4.2003Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Hofer, Maria“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d1b9 (abgerufen am )
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