Hofer, Maria

* 6.7.1894 Amstetten/NÖ, † 15.8.1977 Kitzbühel/T

Organistin, Pianistin und Komponistin

Nach ihrer Ausbildung bei H. Grädener hatte sie als Lektorin bei der Universal Edition engen Kontakt zu A. Schönberg, Alb. Berg, E. Wellesz, A. v. Webern und Béla Bartók. Sie konzertierte in Skandinavien und den USA und ergänzte ihre Studien in Frankreich. Seit 1937 lebte sie in Kitzbühel, machte sich als Orgelimprovisatorin einen Namen und komponierte für ein auf ihre Anregung erbautes Glockenspiel „Tonmonogramme“ u. a. auf Namen österreichischer und amerikanischer Politiker. Von ihren bis ca. 1950 erschienenen Werken distanzierte sie sich später und komponierte fast ausschließlich religiös inspirierte Musik.

Ehrungen

  • Mozart-Medaille
  • Prof.-Titel

Werke

8 Messen, Orgelwerke, Spiritualia Cantabilia für kleines Kammer-Orch.; Totentanz für Orch. (1947); Toccata für Org. (1937), Die Maschine (Toccata für Kl., 1947).

Literatur

  • Marx/Haas 2001
  • Erhart 1998
  • U. Simek in ÖMZ 46/7-8 (1991)
  • A. Riester in ÖMZ 25 (1970)
  • MaÖ 1997

Autor

  • Uwe Harten

Letzte inhaltliche Änderung

25.4.2003

Empfohlene Zitierweise

Uwe Harten, Art. „Hofer, Maria“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d1b9 (abgerufen am )

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