Lebte am Prager Hof, 1602 geadelt. Wegen Eintretens für die evangelische Union 1617 zum Tode verurteilt, 1618 befreit, lebte dann als „Commissarius“ Ernst v. Mansfeld am Oberrhein. H. ist wegen seiner reformerischen Bemühungen um die deutsche Dichtung von Bedeutung, in seinen Gedichten ist der Übergang vom Meisterlied zu romanischen Formgebungen erkennbar. Er gehörte auch zu den Dichtern, die Umdichtungen von Liedtexten z. B. J. Regnarts vornahmen.
Gedenkstätten
- Th. Hock-Platz u. Th. Hock-Haus, Kirkel-Limbach/D
Werke
Schoenes Blumenfeldt 1601.
Literatur
- W. Kühlmann in Wolfenbütteler Barock-Nachrichten 8 (1981)
- K. Fleischmann, T. H. und das sprachliche Frühbarock 1937
- A. Leitzmann in Beiträge zur Gesch. der dt. Sprache u. Lit. 51 (1927)
- W. Killy et al. (Hg.), Literatur Lex. 1988
- Meyers Hb. über die Lit. 1970
- MGÖ 1 (1995)
- de.wikipedia.org (7/2014)
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
10.8.2014Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Hoeck (Höck, Hock), Theobald“ (10.8.2014), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x00034ca5 (abgerufen am )
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