Hinterhofer, Grete (eig. Margarethe)

* 18.7.1899 Wels/OÖ, † 27.6.1985 Wien

Pianistin

Die Tochter des Lehrers Georg und der Komponistin Lina H. zeigte bereits im Alter von drei Jahren ihr großes musikalisches Talent und spielte Lieder nach dem Gehör am Klavier nach (Wunderkind). Spätestens 1911 trat sie als Pianistin öffentlich auf. Studierte an der Wiener MAkad. 1909/10 Klavier bei H. Reinhold, 1924/25–26/27 Orgel bei F. Schütz und Musiktheorie bei Fr. Schmidt; dazwischen private Studien bei Cäcilia Frank und E. v. Sauer; 1917 Staatsprüfung für Klavier, private Unterrichtstätigkeit, ab 1925 Lehrerin am Wiener Volkskonservatorium, ab 1927 an der Wiener MAkad. (1964 ao. Prof., 1969 emeritiert).

Ehrungen

  • Prof.-Titel 1932
  • Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1959

Literatur

  • Illustrirtes Wr. Extrabl. 22.8.1903, 9
  • (Linzer) Tages-Post 11.8.1911, 5
  • Slg. Moißl
  • Mitt. Archiv der MUniv. Wien

Autorin

  • Barbara Boisits

Letzte inhaltliche Änderung

25.4.2003

Empfohlene Zitierweise

Barbara Boisits, Art. „Hinterhofer, Grete (eig. Margarethe)“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d177 (abgerufen am )

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