Zuerst Theologiestudium, dann unter J. G. Naumann in Dresden Komposition; weitere Ausbildung in Italien; 1795 Hofkapellmeister in Berlin als Nachfolger J. G. Reichardts, Reisen nach Russland, Skandinavien, Paris, London und Wien (1802). Im Gegensatz zum Gluck-Verehrer Reichardt war H. ein Verfechter der italienischen (neapolitanischen) Oper.
Werke
Opern; Singspiele (Der Kobold, Wien 1813, Fanchon das Leyermädchen); Oratorium; Kantate; Kirchenmusik; Lieder; Kammermusik (s. Abb.); Klavierkonzert.
Literatur
- MGG 5 (1957)
- NGroveD 11 (2001)
- Riemann 1959 u. 1972
- A. Kohut in NZfM 81 (1914)
- M. Erfurt-Freund, F. H. H. (1765–1814): zur Gattungsproblematik deutschsprachiger Bühnenwerke in Berlin um 1800, 1993
Abbildungen
Autorin
- Barbara Boisits
Letzte inhaltliche Änderung
4.4.2003Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Himmel, Friedrich Heinrich“ (4.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x00028fa5 (abgerufen am )
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