Bürgereid am 6.2.1779 in Wien und fortan als Orgelbauer tätig. Bei seinem Tode mittellos. Er ist als Orgelbauer v. a. im Bereich der niederösterreichischen Servitenklöster nachzuweisen. Die Orgel in der Wiener Servitenkirche (Roßauer Pfarrkirche) von 1777 ist nicht erhalten (1862 Neubau von J. Loyp), wohl aber jene von 1778 am Mariahilfberg in Gutenstein/NÖ (19/II) und jene von 1782 in Maria Langegg/NÖ (17/II), beide mit prächtigen Prospektgestaltungen von landesweiter Bedeutung. H. war bis längstens 1805 tätig.
Literatur
- Hopfner 1999 [Helmich]
- Czeike 4 (1994) [Hellig]
- G. Lade, Orgeln in Wien 1990 [Helmich], Schütz, Der Wiener Orgelbau in der zweiten Hälfte des 18. Jh. 1969
- H. Heiling in SK 36 (1986)
- Eberstaller 1955 [Helwig]
Autoren
- Gottfried Allmer
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
20.12.2002Empfohlene Zitierweise
Gottfried Allmer, Uwe Harten, Art. „Helmich (Hellmich, Helwik, Helwek, Helwig, Hellig), Stephan“ (20.12.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x000277c7 (abgerufen am )
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