Zunächst auch im Klavierbau tätig, beschäftigte er sich ab 1835 ausschließlich mit Orgelbau. Seine Werkstätte befand sich zuerst im 6., ab 1853 im 3. Wiener Gemeindebezirk. Sein Arbeitsgebiet umfasste Wien und Niederösterreich, vereinzelt ist er auch in Ungarn und der Slowakei anzutreffen. L.s Orgeln sind durchwegs dem Klassizismus verpflichtet, wobei er bei größeren Werken ein hohes Maß an Monumentalität erreicht. Zu seinen über 40 neuen Orgeln kommen zahlreiche Umbauten und Reparaturen. Ein beachtlicher Bestand seiner Orgeln hat sich erhalten.
Werke
1839 Mistelbach/NÖ 24/II (nicht erhalten); 1840 Kammersdorf/NÖ 18/II; 1842 Wien VII, St. Ulrich 26/II; 1844 Franzensdorf/NÖ 17/II; 1847 Pillichsdorf/NÖ 16/II; 1848 Orth an der Donau/NÖ 12/I; 1849 Obritz/NÖ 10/I; 1859 Thenneberg/NÖ 8/I; 1862 Wien IX, Servitenkirche 20/II (nicht erhalten).
Literatur
- H. Heiling in SK 38 (1990)
Autor
- Gottfried Allmer
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Gottfried Allmer, Art. „Loyp, Josef“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d80f (abgerufen am )
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