Helletsgruber, Luise Maria (verh. Lehr)

* 30.5.1901 Wienerherberg/NÖ, † 5.1.1967 Sattledt-Giering/OÖ

Sängerin (Sopran)

Tochter des Lehrers, Regens chori und Chormeisters Karl H. (* 8.11.1859 Hainburg/NÖ, † 1.8.1944 Trautmannsdorf/NÖ), der die Lehrerbildungsanstalt in Wiener Neustadt besuchte, 1878 die Reifeprüfung in St. Pölten ablegte, 1880 das Lehrbefähigungszeugnis erhielt, 1895 bereits Oberlehrer in Wienerherberg und zuletzt (ab ca. 1905) bis 1921 Oberlehrer in Trautmannsdorf war. L. H. studierte 1918–22 Gesang an der Wiener MAkad. bei F. Forstén und debütierte im September 1922 an der Wiener Staatsoper (s. Abb.), wo sie am 18.9.1941 letztmals auftrat. Heiratete am 17.7.1926 St. Augustin Karl Friedrich Alois Lehr (* 21.10.1896 Gutenhof/NÖ, † 5.1.1967 Sattledt-Giering). Sang 1934 in der UA von J. Bittners Das Veilchen, 1926–38 bei den Salzburger Festspielen, 1934–38 bei den Festspielen von Glyndebourne/GB, 1943 am Neuen Lustspielhaus in Berlin, lebte danach in Laxenburg; Schallplattenaufnahmen u. a. aus der Zeit an der Wiener Staatsoper erhalten. Das Ehepaar starb bei einem Autounfall.

Werke

Plattenaufnahmen.

Literatur

  • K-R 1997 u. 2000
  • A. Láng/O. Láng, Chronik der Wr. Staatsoper 2 (2009)
  • Taufbuch 1879–97 der Pfarre Himberg/NÖ, fol. 422
  • Taufbuch 1899–1903 der Pfarre Wienerherberg, fol. 24
  • WStLA (Meldearchiv)
  • Mitt. Archiv MUniv. Wien u. Pfarramt Trautmannsdorf
  • eigene Recherchen (versch. Lehrerschematismen)

Abbildungen

Autor:innen

  • Barbara Boisits
  • Christian Fastl

Letzte inhaltliche Änderung

5.4.2023

Empfohlene Zitierweise

Barbara Boisits, Christian Fastl, Art. „Helletsgruber, Luise Maria (verh. Lehr)“ (5.4.2023), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d108 (abgerufen am )

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