Studierte 1831–37 bei J. B. Hüttner in Prag Violoncello, wurde 1838 in das Grazer Theaterorchester engagiert, später nach Linz, 1844 nach Lemberg und kam 1852 als Violoncello-Lehrer an das Salzburger Mozarteum. 1865–87 war er Prof. für sein Instrument am Konservatorium in Prag. H. spielte im Quartett mit A. Bennewitz, A. Hřimalý und Franz Deutsch sowie im Trio mit Bennewitz und Fr. Smetana. Als Komponist verfasste er zumeist Unterrichtsstücke für Violoncello. Sein Sohn Fritz (1864–1943) war Maler, Bildhauer und Graphiker und hatte ursprünglich auch Musik studiert.
Werke
Fantasien über Opernmelodien mit Orch.; Konzertstücke für Vc. u. Kl.; Lehrstücke für Vc.
Literatur
- LdM 2000
- Wurzbach 8 (1862)
- ÖBL 2 (1959, Fritz H.)
Abbildungen
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
25.4.2003Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Hegenbart, Franz“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d0e2 (abgerufen am )
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