War schon während seiner Wiener Studienjahre (ab 1819 u. a. bei J. Drechsler und J. Blumenthal) auch kompositorisch tätig, wirkte als Kontrabassist am Theater an der Wien und als Privatmusiklehrer. Zum Zeitpunkt seiner Eheschließung am 19.1.1836 mit der Köchin Josepha Karrer war er als Klavierlehrer und Orchestermitglied des Hofoperntheaters tätig. 1840 folgte er einem Ruf nach Kronstadt und formte als Stadtkantor, Musikdirektor und Gymnasialmusiklehrer nachhaltig das dortige Musikleben. Er war u. a. Komponist der Siebenbürgischen Volkshymne.
Werke
Kantaten (Osterkantate, Begräbniskantate „So leb’ denn wohl, bis wir dich einstens sehen“); Psalmen; Fest-Lied zur 300-Jahr-Feier des Kronstädter Hirscherhauses; Gesangsschule. NA: Oratorium Der Allmacht Wunder 2002; Osterkantate 1999; Pfingstkantate 2001; Psalmen 2001 u. 2002.
Literatur
- ÖBL 2 (1959)
- F-A 1936
- E. Hajek, Die Musik in Siebenbürgen 1927
- Siebenbürger Wochenbl. 8.3.1849, 73f
- Trauungsbuch der Pfarre Wieden (Wien IV) 1833-38, fol. 112
- www.suedost-musik.de (2/2026)
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
4.2.2026Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Hedwig, Johann Lukas“ (4.2.2026), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d0df (abgerufen am )
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