In Odessa und Wien ausgebildet, sang 1900/01 in Troppau, in der nächsten Saison in Klagenfurt, 1902/03 an der Wiener Hofoper; in den folgenden Jahren unternahm er Gastspiele bzw. schloss nur Kurzzeitverträge ab, u. a. 1908–10 am Wiener Raimundtheater. 1911–21 war er Mitglied der Oper in Breslau (Wrocław/PL), gastierte aber auch in Hannover/D, Hamburg/D und trat 1917 wieder an der Wiener Hofoper auf. Seit 1913 Mitglied einer Freimaurer-Loge in Breslau. Hier war er seit 1922 als Gesangspädagoge tätig und sang 1924/25 auch im Rundfunk. Verheiratet war H. seit 16.1.1902 mit der Sopranistin Anna Fallmann (* 2.5.1874 Wien, † 31.5.1942 Rio de Janeiro), die mit ihrem Mann u. a. in Klagenfurt und am Wiener Raimundtheater engagiert war. Beide emigrierten 1939 über Großbritannien nach Brasilien (Exil).
Werke
Schallplattenaufnahmen.
Literatur
- K-R 1997
- A. L. Staudacher, Proselyten und Rückkehr 2 (2016), 160f
- Taufbuch der Pfarre Hernals (Wien XVII) 1874, 288
- https://archiv.wiener-staatsoper.at/search/person/5849 (8/2025)
- www.genteam.at (3/2017)
- www.geni.com (8/2025)
- www.familysearch.org (8/2025)
- www.myheritage.at (8/2025)
- eigene Recherchen (www.anno.onb.ac.at)
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
13.8.2025Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Hecker, Siegmund (eig. Saul Gold)“ (13.8.2025), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d0d6 (abgerufen am )
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