Hasenknopf, Sebastian

* ca. 1545 (Ort?), † nach 1597 (Ort?)

Sänger und Komponist

Ab 1556 Sängerknabe am Salzburger Dom, 1564 noch als Choralist nachweisbar; konvertierte vor 1589 zum Luthertum und bewarb sich erfolglos um eine Stelle an den evangelischen Schulen in Linz und Graz; widmete der Bergherrenfamilie Weitmoser, der steiermärkischen Landschaft und dem Abt von St. Peter/Sb mehrere Werke; 1590 in der Innsbrucker Hofkapelle angestellt; auch Organist in (Bad) Gastein/Sb; zuletzt 1597 als Schulmeister und Organist in Goldegg/Sb bezeugt. Möglicherweise ist der 1599 als Sängerknabe am Salzburger Dom erwähnte Simon H. ein Sohn Sebastians.

Werke

Orgelintavolierungen; Psalmen, Hymnen, Evangelium u. Pfingstsequenz in Sacrae cantiones quinque, sex, octo et plurium vocum, tum viva voce, tum omnis generis instrumentis cantatu commodissime 1588.

Literatur

Autorin

  • Barbara Boisits

Letzte inhaltliche Änderung

25.4.2003

Empfohlene Zitierweise

Barbara Boisits, Art. „Hasenknopf, Sebastian“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d09e (abgerufen am )

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