Hallecker, Brüder

Musiker

Andy: * 25.4.1911 Marburg an der Drau/St (Maribor/SLO), † 1.7.1988 Graz. Kapellmeister, Komponist. Sohn des Orgelbauers Alois H. Ausbildung am Konservatorium in Agram. 1941–44 Chordirektor und Operettenkomponist am Stadttheater Marburg, ab 1945 musikalischer Leiter bei der Sendergruppe Alpenland (Graz und Klagenfurt), Kapellmeister am Landestheater, auch an der Volkshochschule tätig.

Werke

Tanz- und U-Musik; Bühnenmusiken (Lumpazivagabundus, Gestiefelter Kater); symphonische Werke (Mitternachtstanz, Alkari); Klavierkonzert (San Marino Concerto); Potpourris (Dalmatinische Perlen, Jugoslawische Spezialitäten); Suite Im Westen; Konzertpiecen (Scorpion Valse; Ave Maria, Wiener Lausbuben, Dalmatinisches Ständchen, Wiener Intermezzo).

Max: * 12.10.1922 Graz. Pianist, Komponist, Musikpädagoge. Ausbildung an der MAkad. in Wien (bei G. Hinterhofer) und am Konservatorium in Graz (bei H. Berg und W. Bloch; Diplom). Leiter einer Ausbildungsklasse für Klavier am Grazer Konservatorium, Auftritte als Pianist im In- und Ausland. 1962–71 Prof. an der Staatlichen MSch. in Izmir/TR, Konzerte im mittleren Osten und in Ägypten. Lebt seit 1971 in Athen, wo er als Lehrer und Konzertsolist tätig war. Sein Sohn Ioannis M. leitet hier das M. H. Konservatorium.

Werke

Lieder und U-Musik (u. a. Sehnsucht nach Athen; Glocken aus Italien; Bildnis eines Mädchens; In den sehnsuchtsvollen Stunden, Pasa-Limani); Wiegenlied für Kl.

Literatur

Autorin

  • Andrea Harrandt

Letzte inhaltliche Änderung

20.3.2017

Empfohlene Zitierweise

Andrea Harrandt, Art. „Hallecker, Brüder“ (20.3.2017), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d04c (abgerufen am )

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