Haliř (Halir), Karel (Karl, Carl)

* 1.2.1859 Hohenelbe/Böhmen (Vrchlabí/CZ), † 21.12.1909 Berlin

Violinist

Erster Violinunterricht durch den Vater, 1867–73 Studium am Konservatorium in Prag bei A. Bennewitz, anschließend 1874–76 bei J. Joachim in Berlin. Nach einem Engagement in der Kapelle von Benjamin Bilse war er Konzertmeister in Königsberg (Kaliningrad/RUS; 1879), Mannheim/D (1881), 1884–93 in der Hofmusikkapelle von Weimar/D und 1893–1907 in Berlin (Nachfolger von H. De Ahna ). Hier wurde H. 1897 Mitglied des Joachim-Quartetts, gründete in weiterer Folge ein eigenes Streichquartett und unterrichtete an der königlichen MHsch. Er bereiste Italien, Konzertreisen führten ihn nach Russland,Frankreich, Belgien, in die Schweiz und die USA. H. war ab 1888 mit der Konzertsängerin Therese Zerbst (* 6.11.1859 [Ort?], † 1910 Berlin?) verheiratet.

Literatur

Abbildungen

Autor

  • Christian Fastl

Letzte inhaltliche Änderung

14.11.2024

Empfohlene Zitierweise

Christian Fastl, Art. „Haliř (Halir), Karel (Karl, Carl)“ (14.11.2024), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x003215b5 (abgerufen am )

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