Um 1494 Schüler von P. Hofhaimer in Innsbruck. Übersiedelte Anfang des 16. Jh.s nach Wien und wurde Organist an St. Stephan. Ab 1509 Studium an der Univ. Wien. Seine Kompositionen waren sehr beliebt und wurden bis zur Mitte des 16. Jh.s mehrmals gedruckt. Seine Tenorlieder stehen stilistisch zwischen den Werken von E. Lapicida und Arnold von Bruck.
Werke
Psalterium pataviense antiphonis, responsoriis, hymnisque in notis musicalibus 1512; Cathemerinon: hoc est Diurnarum rerum opus varium 1515; geistliche und weltliche mehrstimmige Lieder. – NA: Das deutsche Gesellschaftslied in Österreich von 1480–1550, hg. v. L. Nowak in DTÖ 72 (1930).
Literatur
Autorin
- Andrea Harrandt
Letzte inhaltliche Änderung
25.4.2003Empfohlene Zitierweise
Andrea Harrandt, Art. „Grefinger (Graefinger, Gräffinger, Greffinger), Wolfgang“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001cf92 (abgerufen am )
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