Studierte zunächst in Karlsruhe/D Elektrotechnik (Dipl.-Ing.), dann Gesang in Berlin, debütierte 1919 in Kaiserslautern/D, sang dann in Mannheim/D und Berlin. 1929–37 war G. als Heldentenor Mitglied der Wiener Staatsoper und trat auch bei den Salzburger und (seit 1927) bei den Bayreuther Festspielen auf. Sein Repertoire umfasste die einschlägigen Partien der Opern Rich. Wagners, aber u. a. auch den Corregidor von H. Wolf, Palestrina von H. Pfitzner und den Tambourmajor in Alban Bergs Wozzeck.
Ehrungen
- Kammersänger 1935
Literatur
- K-R 1997
- [Kat.] 100 Jahre Wr. Oper 1969, 144
- Kosch 1 (1953)
Abbildungen
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
25.4.2003Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Graarud, Gunnar“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x00028fa3 (abgerufen am )
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