Nachdem er bis 1676 als Sängerknabenpräfekt in Heiligenkreuz/NÖ gewirkt hatte, wechselte er in das Stift Melk, wo er Sekretär des Abtes wurde. 1681–84 war er Regens chori und Sängerknabeninstruktor in diesem Stift. 1684/85 wechselte er an das Stift Klosterneuburg, wo er bis 1698 dieselben Funktionen wie in Melk innehatte. G. war nicht Kleriker; seine Werke sind praxisbezogen und für den aktuellen Gebrauch komponiert.
Werke
Kirchenmusik.
Literatur
- Erhart 1998
- MGÖ 1 (1995)
Autorin
- Elisabeth Th. Hilscher
Letzte inhaltliche Änderung
25.4.2003Empfohlene Zitierweise
Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Götzl (Gezl), Gabriel“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x00020968 (abgerufen am )
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

