Götzl (Gezl), Gabriel

* ca. 1650 (Ort?), † 29.7.1701 Klosterneuburg/NÖ

Komponist und Regens chori

Nachdem er bis 1676 als Sängerknabenpräfekt in Heiligenkreuz/NÖ gewirkt hatte, wechselte er in das Stift Melk, wo er Sekretär des Abtes wurde. 1681–84 war er Regens chori und Sängerknabeninstruktor in diesem Stift. 1684/85 wechselte er an das Stift Klosterneuburg, wo er bis 1698 dieselben Funktionen wie in Melk innehatte. G. war nicht Kleriker; seine Werke sind praxisbezogen und für den aktuellen Gebrauch komponiert.

Werke

Kirchenmusik.

Literatur

  • Erhart 1998
  • MGÖ 1 (1995)

Autorin

  • Elisabeth Th. Hilscher

Letzte inhaltliche Änderung

25.4.2003

Empfohlene Zitierweise

Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Götzl (Gezl), Gabriel“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x00020968 (abgerufen am )

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