Begründete 1793 als Student in Pressburg den Deutschen Verein zur Förderung der deutschen Sprache, studierte weiter in Jena/D, unterrichtete in Deutschland und ging 1804 an die Schulanstalt der evangelischen Gemeinden Augsburger und Helvetischer Confession in Wien, wirkte u. a. auch als protestantischer Prediger (bis 1816) und geistlicher Konsistorialrat. 1824 übersiedelte G. nach Pressburg. Von seinen zahlreichen Büchern und kleineren Schriften betreffen drei musikalisches Gebiet.
Ehrungen
- Dr. h.c. UnivGöttingen
Werke
Hg.: Das evangelisch-christliche Gesangbuch 1828; Gesänge über Tod, Grab und Unsterblichkeit 1829; Gesangbuch für die Jugend, zum Gebrauche in evangelischen Schulen 1831.
Literatur
- Wurzbach 5 (1859)
- ÖBL 2 (1959)
- Czeike 2 (1993)
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
25.4.2003Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Glatz, Jakob“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001cf2e (abgerufen am )
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

