Fundamentales Anliegen der ÖGZM ist es, nicht nur für die Realisierung von Werken österreichischer Komponisten der Gegenwart einzutreten, sondern auch einen Beitrag zur musikalischen Erziehung, v. a. der Jugend zu leisten. Die Gründungsversammlung erfolgte am 4.2.1949 im Kammersaal des Wiener Musikvereinsgebäudes. Anwesend waren 104 Personen. Die Proponenten waren u. a. Th. Berger, A. Kaufmann, J. Marx, F. Racek, M. Rubin, A. Uhl, R. Weißensteiner. Das Eröffnungskonzert fand am 19.3.1949 im Brahms-Saal des Wiener Musikvereins statt.
Im Rahmen von Kammer-, Orchesterkonzerten, Lieder- bzw. Klavierabenden, Chorkonzerten, Komponistenporträts, Werkstatt- und Kinderkonzerten konnte die Zusammenarbeit von Komponisten, ausübenden Musikern, Musikwissenschaftlern, Kritikern und Musikfreunden angeregt werden. So wurden seit der Gründung der ÖGZM in ununterbrochener Folge mehr als 500 Konzerte in allen Teilen Österreichs und auch im Ausland veranstaltet, wobei Werke von mehr als 360 österreichischen zeitgenössischen Komponisten aufgeführt wurden.
ÖGZM-Präsidenten: Franz Karl Müller (1949–73), H. Gattermeyer (1973–84), Karl P. Pietsch (1984–91), Peter Roczek (1991–2001), Werner Hackl (2001–08), Christian Heindl (2008–11), Morgana Petrik (seit 2011). – Ehrenmitglieder: Niederösterreichisches Tonkünstlerorchester, A. Hertel, H. Gattermeyer. – Ehrenpräsident: K. P. Pietsch.
Literatur
- W. Hackl, ÖGZM-Dokumentation (sämtlicher Konzerte von 1949–2000)
- www.oegzm.at (3/2022)
Autor
- Andreas Wykydal
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2022Empfohlene Zitierweise
Andreas Wykydal, Art. „Gesellschaft für zeitgenössische Musik, Österreichische (ÖGZM)“ (14.3.2022), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0002093f (abgerufen am )
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