Studierte in Breslau (Wrocław/PL) Theologie und gehörte dann als Regens dem Priesterseminar in Kulm (Chełmno nad Wisła/PL) an. 1842 trat er der Gesellschaft Jesu bei (Noviziat in Graz) und war nach dem Abschluss seiner Ausbildung in Rom in Innsbruck tätig. Im Zuge der Unruhen von 1848 ging G. als Missionar nach Nordamerika, wo er in St. Louis Dogmatik lehrte. Bei der Rückkehr nach Österreich wurde er Opfer einer Choleraepidemie in Cincinnati. G. hatte 1847 in Innsbruck eine Sammlung mit Kirchenliedern herausgegeben.
Schriften
Literatur
- Wurzbach 5 (1859)
Autorin
- Elisabeth Th. Hilscher
Letzte inhaltliche Änderung
25.4.2003Empfohlene Zitierweise
Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Genelli, Christoph SJ“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x00020f13 (abgerufen am )
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