Sohn des Waldhornisten Johann Georg G. Könnte in der 2. Hälfte der 1780er Jahre in Prag tätig gewesen sein, wohl spätestens ab 1794/95 war er 1. Oboist am Freihaustheater von E. Schikaneder. Bei der Übersiedelung des Ensembles ins Theater an der Wien 1801 war er 2. Oboist (neben G. Libisch); 1808 wird er als 4. Violinist genannt. 1817 dürfte er nur mehr Kopist dieses Theaters gewesen sein. Als solcher war er auch für L. v. Beethoven tätig. Nach Mitteilung von K. Wurzbach sollen sich Beethoven und A. Salieri abschätzig über einen Kompositionsversuch von G. geäußert haben.
Werke
Sonate.
Literatur
- Th. Albrecht in Bonner Beethoven-Studien 3 (2003)
- Th. Albrecht in Journal der Ges. der Freunde der Wr. Oboe 18 (Juni 2003)
- S. Brandenburg in H. v. Loesch/C. Raab (Hg.), Das Beethoven-Lex. 2008
- Wurzbach 28 (1874) [Salieri]
- Trauungsbuch 1793–1804 der Pfarre St. Karl (Wien IV), fol. 141
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
26.2.2018Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Gebauer, Benjamin“ (26.2.2018), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x002da71f (abgerufen am )
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

