Studierte Philologie an der Univ. Wien (Dr. phil. 1905), besuchte musikhistorische Vorlesungen von G. Adler und absolvierte 1910 die Wiener MAkad. (Schüler von E. Thomas und R. Fuchs). Er war hauptberuflich Lehrer, hielt an der Wiener Urania u. a. musiktheoretische Vorträge, leitete verschiedene Instrumental- und Chorvereinigungen (Mödlinger Orchesterverein, Wiener Waldhornclub, Professorengesangsverein, nach dem Ersten Weltkrieg beim Wiener Staatsbeamtengesangsverein) und schrieb Musikkritiken (als „drag.“ für den Merker und die Reichspost). G.s Kompositionen sind dem spätromantischen und frühexpressionistischen Stil verbunden.
Werke
Chorwerke (Bauernaufstand; Der gefesselte Prometheus; Die Stimmen der Nacht; Der Weltfrieden [T: Karl Renner, UA 1946]); Lieder; Orchester- u. Kammermusik.
Literatur
- W. Dobner in IBG-Mitteilungsblatt 24 (9/1984)
- W. Dobner in Die Presse 26.2.1994
- R. Schollum, Das österreichische Lied des 20. Jh.s 1977
- Czeike 2 (1993)
- MaÖ 1997
- Personenlex. Öst. 2001
- F-A 1 (1974)
- MGÖ 3 (1995)
Abbildungen
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
25.4.2003Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Gatscha, Anton“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001ceb4 (abgerufen am )
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