Gatscha, Anton

* 21.3.1883 Langendorf/Böhmen (Dlouhá Ves/CZ), † 6.10.1922 Wien

Komponist, Dirigent und Musiklehrer

Studierte Philologie an der Univ. Wien (Dr. phil. 1905), besuchte musikhistorische Vorlesungen von G. Adler und absolvierte 1910 die Wiener MAkad. (Schüler von E. Thomas und R. Fuchs). Er war hauptberuflich Lehrer, hielt an der Wiener Urania u. a. musiktheoretische Vorträge, leitete verschiedene Instrumental- und Chorvereinigungen (Mödlinger Orchesterverein, Wiener Waldhornclub, Professorengesangsverein, nach dem Ersten Weltkrieg beim Wiener Staatsbeamtengesangsverein) und schrieb Musikkritiken (als „drag.“ für den Merker und die Reichspost). G.s Kompositionen sind dem spätromantischen und frühexpressionistischen Stil verbunden.

Werke

Chorwerke (Bauernaufstand; Der gefesselte Prometheus; Die Stimmen der Nacht; Der Weltfrieden [T: Karl Renner, UA 1946]); Lieder; Orchester- u. Kammermusik.

Literatur

Abbildungen

Autor

  • Uwe Harten

Letzte inhaltliche Änderung

25.4.2003

Empfohlene Zitierweise

Uwe Harten, Art. „Gatscha, Anton“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001ceb4 (abgerufen am )

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