Gassner, Matthias

* 26.4.1787 Laakirchen/OÖ, † 28.1.1855 (Bad) Aussee/St

Schullehrer, Organist

Sohn des Häuslers Franz G. und der Theresia Aigner. Wo G. seine Ausbildung erhielt, lässt sich nicht eruieren. Er dürfte als Schulgehilfe in Pinsdorf/OÖ, Laakirchen, Stadl-Paura/OÖ, Altmünster/OÖ und Hofkirchen an der Trattnach/OÖ gedient haben. 1806 legte er die Lehrerprüfung ab, und 1811 kam er als Gehilfe nach (Bad) Aussee. Wieso er von Oberösterreich in die Steiermark wechselte, bleibt ungeklärt. 1813 wurde er hier provisorischer, 1814 definitiver Schullehrer. Am 7.2.1816 ehelichte er in Aussee Maria Anna Falkner, eine Tochter des Schullehrers von Hofkirchen an der Trattnach. Der Verbindung entstammten drei Kinder: Ludowika Anna (* 16.7.1819), Serapia Rosalia (* 28.8.1821) und Patricia Josepha (* 17.3.1824). Bei der Geburt seines ersten Kindes wurde G. als „Lehrer, Mesner, Organist u. Lottorist“ bezeichnet. In Aussee war G. maßgeblich am Musikleben beteiligt und trat auch als Sammler von Weihnachtsliedern in Erscheinung. Der dem Kreis um Erzhzg. Johann zugehörige Maler Johann Matthias Ranftl (1805–1854) porträtierte G. im Jahr 1847.

Ehrungen

  • Goldene Zivil-Ehrenmedaille 1849

Literatur

  • StMl ²2009
  • Taufbuch der Pfarre Laakirchen 1784–1806, pag. 18
  • Trauungsbuch der Pfarre Bad Aussee 1804–41, pag. 87
  • Sterbebuch der Pfarre Bad Aussee 1842–75, pag. 164
  • Taufbuch der Pfarre Bad Aussee 1812–28, fol. 93, 121, 162

Autor

  • Klaus Petermayr

Letzte inhaltliche Änderung

31.1.2023

Empfohlene Zitierweise

Klaus Petermayr, Art. „Gassner, Matthias“ (31.1.2023), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x003e043b (abgerufen am )

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