Kaufte 1747 die Herrschaft Neunkirchen/NÖ, 1753 die Kammeral-Herrschaft Cilli (Celje/SLO) und war auch in Hainburg begütert. Abgesehen von 2 Sätzen (Menuet, Finale) in der Lautentabulatur ÖNB Cod. 18829 unter der Autorenbezeichnung „Comte Gäsrock“ ist über seine musikalische Betätigung nichts bekannt. Da die von Koczirz angekündigte Begründung nie erschienen ist, bleibt sogar diese Identifizierung eigentlich offen. Unter Umständen könnte man auch an seinen Vater (Josef Anton [1679–1718], Begründer der Neu-Cillier Linie) denken.
Werke
Lautenmusik. – NA: A. Koczirz in EdM II: Alpen- und Donau-Reichsgaue 1 (1942), 31f.
Literatur
- A. Koczirz, Vorwort zur NA
- E. Maier in TMA 8 (1974)
- Monatsblatt der heraldisch-genealogischen Gesellschaft „Adler“ 10 (1926–30)
- K. Lechner (Hg.), Hb. Hist. Stätten 1 (1970)
Autor
- Rudolf Flotzinger
Letzte inhaltliche Änderung
25.4.2003Empfohlene Zitierweise
Rudolf Flotzinger, Art. „Gaisruck, Franz Anton Josef Reichsgraf von“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x00020921 (abgerufen am )
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