Nach Studien in Prag und Leitmeritz wurde er Kaplan, ließ sich jedoch 1844 als freier Schriftsteller in Wien nieder. 1852–61 Prof. für deutsche Sprache und Literatur an der Univ. Pest (Budapest). Trat nach 1848 für soziale und kirchliche Reformen ein.
Ehrungen
- Ehrendoktor der Univ. Pest (Budapest) 1856
Werke
Dramen (Amadäus 1845, Andreas Hofer 1845, Attila 1863), Romane, Gedichte; Te Deum laudamus! Grosses katholisches, geistliches Lieder-Buch auf Grund katholischer Gesangbücher 1855–57.
Literatur
- Czeike 2 (1993)
- ÖBL 1 (1957)
- Wurzbach 5 (1859)
Autorin
- Andrea Harrandt
Letzte inhaltliche Änderung
20.5.2003Empfohlene Zitierweise
Andrea Harrandt, Art. „Gärtner, Wilhelm“ (20.5.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0002ac15 (abgerufen am )
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