Hat im Barock nicht nur in Italien (besonders Venetien), sondern auch Österreich (besonders Wien) das Interesse der Tanz- und Opernkomponisten (z. B. Fr. Cavalli, J. H. Schmelzer, J. Hoffer) gefunden. Im 18. Jh. galt sie als der Volkstanz des venezianischen Gebiets, in Balletten der Zeit symbolisiert sie das rauschende Leben der Lagunenstadt. Nb. aus Lautentabulatur Kremsmünster L 84 (1. Hälfte 18. Jh.).
Literatur
- MGG 3 (1995)
- MGG 4 (1955)
- P. Nettl, Tanz und Tanzmusik 1962
- NGroveD 9 (2001)
- TMA 2 (1965)
Abbildungen
Autor
- Rudolf Flotzinger
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2002Empfohlene Zitierweise
Rudolf Flotzinger, Art. „Furlana (Forlana, Friulana, Frullana)“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x000208bc (abgerufen am )
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