In Wien erstmals anlässlich seiner Vermählung mit einer Wirtin von der Laimgrube (Wien VI) 1695 in Penzing und noch 1706/09 als „musicus“ (mit gewissen Beziehungen zu Adelskreisen) fassbar, zuletzt aber schon in der heutigen Innenstadt wohnhaft, war spätestens ab 1719 Beamter der Hofbuchhalterei und ist „auf seinem Hoff etlich Maillen von hier“ gestorben. Im Lautenbuch des „Casimir Comes à Werdenberg et Namischt“ von 1713 (Brünn, Mährisches Museum [CZ-Bm] 13268, ehem. Raigern) ist eine Gigue von ihm enthalten.
Literatur
- A. Koczirz in StMw 5 (1918)
- J. Tichota in Acta Universitatis Carolinae – Philosophica et Historica 2 (1965)
Autor
- Rudolf Flotzinger
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2002Empfohlene Zitierweise
Rudolf Flotzinger, Art. „Frischauff, Gabriel Matthias“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0002089d (abgerufen am )
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