Als Besitzer mehrerer Spinnereien und des Handelshauses F. & Co galt er als einer der reichsten Männer Österreichs. Er vermehrte die F.schen Sammlungen und trat gemeinsam mit seiner Frau Maria Theresia (geb. Hohenlohe-Waldburg-Schillingfürst) als Mäzen der Künste auf. Nach dem Bankrott des Handelshauses wurde die F.sche Kunstsammlung 1823–28 versteigert. F. ist einer der Förderer L. v. Beethovens zu und Widmungsträger mehrerer seiner Werke (Sonaten op. 23 und op. 24, Streichquintett op. 29, 7. Symphonie op. 92). F. zählt 1812 auch zu den Gründungsmitgliedern der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien.
Literatur
- Czeike 2 (1993)
- Kinsky 1955
- ÖBL 1 (1957)
- BeethovenH 1926
Abbildungen
Autorin
- Elisabeth Th. Hilscher
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2002Empfohlene Zitierweise
Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Fries, Moritz Christian Graf von“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x000208b1 (abgerufen am )
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