Tochter des holländischen Geigers und Komponisten Josephus Andreas F. (1751–1828); studierte in St. Petersburg/RUS, wohin sie mit ihrem Vater kam; sang 1814 an der Pariser Grand Opéra und am Théâtre Italien; 1816–18 am Londoner King’s Theatre (viele Mozart-Rollen), Venedig, Neapel; 1824/25 unter dem Pächter D. Barbaja am Wiener Kärntnertortheater große Erfolge als Semiramide in der gleichnamigen Oper von G. Rossini. Seit 1812 mit dem Schauspieler Jean-Baptiste Tharaud-Mainvielle verheiratet. Aus dieser Ehe stammte Tochter Enrichetta (Henriette) (1821-95), die ebenfalls Opernsängerin wurde.
Schriften
Literatur
- K-R 1997
- NGroveD 9 (2001)
- MGÖ 2 (1995)
- https://de.wikipedia.org (8/2025)
- Mitt. Hansjörg Rost (4/2025)
Abbildungen
Autorin
- Barbara Boisits
Letzte inhaltliche Änderung
11.8.2025Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Fodor (verh. Mainvielle), Josephine“ (11.8.2025), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001cdb5 (abgerufen am )
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

