Lernte zunächst bei seinem Vater Joseph (1782–1860), dem evangelischen Stadtpfarrer, und ab 1837 am Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien (bei S. Sechter und A. Mittag) und 1837/38 bei Friedrich Wieck, galt als Wunderkind. Unternahm ausgedehnte Konzertreisen, gab 1841 ein Konzert in Wien und wurde schließlich zu F. Chopin nach Paris empfohlen, wo er dann auch bei F. Liszt studierte. 1843/44 zahlreiche Konzerte in Wien. Spielte als einer der ersten die Werke von Chopin.
Werke
Klavierwerke (u. a. Premières pensées musicales 1843).
Literatur
- MGG 6 (2001)
- NGroveD 8 (2001)
- Czeike 2 (1993)
- ÖBL 1 (1957)
- J.-J. Eigeldinger, Chopin vu par ses éleves 1979
Autorin
- Andrea Harrandt
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2002Empfohlene Zitierweise
Andrea Harrandt, Art. „Filtsch, Carl“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001cd79 (abgerufen am )
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