War seit spätestens 1626 als Kaplan und Altist Mitglied der kaiserlichen Hofmusikkapelle. Schon 1610 und 1611 waren ihm als verehrtem Sänger (Altist am Mailänder Dom) Kompositionen gewidmet worden. Mindestens 1628–57 war er erzherzoglicher Rektor bei der Heiligen Dreifaltigkeit in Wien, 1649 auch Benefiziat von St. Andreas. 1638 erhielt er eine Gnadengabe von 300 fl. Spätestens 1626 besaß er mindestens ein Benifiziaten-Haus, 1661 mindestens zwei Häuser in Wien. Er war bis 1657 aktiv und bezog danach eine Pension.
Werke
Salmi à cinque voci 1664.
Literatur
- Köchel 1869
- S. Saunders, Sacred Music at the Hapsburg Court of Ferdinand II , Diss. Pittsburgh 1990
- WStLA (Testamente von O. Sega 1626, G. B. Bonometti 1627, A. Gavattero 1628 und T. Giordani 1649)
Autor
- Herbert Seifert
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2002Empfohlene Zitierweise
Herbert Seifert, Art. „Ferrari, Giacomo Filippo (detto il /da/ Mondondon)“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x00020375 (abgerufen am )
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