Ausbildung an der MSch. der Stadt Wien und angeblich bei E. Radó. 1945–48 Gesangsstudium an der Wiener MAkad. bei P. Mark-Neusser (Reifeprüfung 1948 mit vorzüglichem Erfolg) und im Anschluss daran drei Semester bei J. Witt (Opernschule der MAkad.). 1951–82 Mitglied der Wiener Staatsoper, wo sie in über 50 Rollen auf der Bühne stand. Mitwirkung bei den Salzburger Festspielen (u. a. 1952 in der UA Die Liebe der Danae von R. Strauss). Daneben Engagements u. a. an der Mailänder Scala, der Brüsseler Oper, am Teatro Liceo Barcelona und dem Stadttheater Graz. Zu den Rollen der lyrischen Sängerin zählten u. a. Pamina (Zauberflöte), Donna Elvira (Don Giovanni), Nanetta (Falstaff). Auch als Oratoriensängerin tätig. Zahlreiche Plattenaufnahmen. F. war verheiratet mit Gustav Szekely (1922–2025), Sohn der Malerin Trude Waehner, der auch ein Buch über sie verfasste.
Gedenkstätten
- Anny-Felbermayer-Förderpreise sowie Anny Felbermayer Probebühne der MUniv. Wien
Ehrungen
- Cebotari-Preis
- Preise bei internationalen Wettbewerben
- Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1969
- Kammersängerin 1983
Werke
P: Plattenaufnahmen.
Literatur
- K-R 1997
- Int. Who’s who in music 1980
- www.operissimo.com (8/2011)
- www.friedhoefewien.at (7/2025)
- https://de.wikipedia.org (7/2025)
- www.mdw.ac.at/512/ (7/2025)
- www.mdw.ac.at/felbermayer_probebuehne/ (7/2025)
- https://archiv.wiener-staatsoper.at (7/2025)
- Mitt. Archiv MUniv. Wien
Autorinnen
- Andrea Harrandt
- Monika Kornberger
Letzte inhaltliche Änderung
28.7.2025Empfohlene Zitierweise
Andrea Harrandt, Monika Kornberger, Art. „Felbermayer (verh. Szekely), Anny (eig. Anna Maria)“ (28.7.2025), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x000202f5 (abgerufen am )
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