Studierte ab 1785 an der Stuttgarter Karlsschule; wurde 1794 Buchhändler und ging nach Wien; übernahm 1795 die Binz’sche Filiale in Linz und eröffnete hier 1801 eine bis wenigstens 1812 tätige Notendruckerei; wegen Schriften gegen Napoleon wurde er zum Tode verurteilt, konnte aber fliehen; gründete 1816 in Linz abermals eine Druckerei, 1837 auch eine Schriftgießerei. Ab 1819 erschien in seinem Verlag die Linzer Zeitung. Im Verlag E. & Söhne sind u. a. die Lieder von A. Stadler erschienen.
Literatur
- ÖBL 1 (1957)
- O. Wessely in Jb. der Stadt Linz 1953 (1954), 381
- Jb. der Stadt Linz 1935 (1936)
Autorin
- Barbara Boisits
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2002Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Eurich, Friedrich Emanuel“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001fe02 (abgerufen am )
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