Studierte in Paris bei St. Yves Bax und den Komponisten Jules Massenet und Alexis Emanuel Chabrier; sang in Paris; studierte den Wagner-Stil in Karlsruhe/D bei F. Mottl; sang 1888 erstmals den Parsifal bei den Bayreuther Festspielen; 1888–98 Mitglied der Wiener Hofoper (sang 1892 die Titelpartie in der UA von J. Massenets Werther); regelmäßige Gastspiele in Paris, Antwerpen und an der Londoner Covent Garden Opera; 1898–1902 Mitglied der Metropolitan Opera New York/USA. D. war v. a. für seine Interpretation von Wagner-Partien sowie französischer Opern bekannt. Seine Tochter Isolde v. D. (verh. Grisar, * 12.8.1889 Bayreuth/D, † 14.5.1964 Antwerpen) wirkte als Konzertsängerin.
Ehrungen
- Widmungsträger von M. Lassens Lied Mein Dank
Literatur
- K-R 1997
- NGroveDO 4 (1992)
- Czeike 2 (1993)
- H. de Curzon, E. V. Dijck 1933
- [Kat.] 100 Jahre Wr. Oper 1969, 84
- www.geni.com (7/2025)
Abbildungen
Autorin
- Barbara Boisits
Letzte inhaltliche Änderung
14.7.2025Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Dyck, Ernest van (eig. Ernest-Marie-Hubert)“ (14.7.2025), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001cc2a (abgerufen am )
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