Sein Vater war Wollkämmer sowie Sänger und Mesner; Musikunterricht bei seinem Onkel Angelo D. am Konservatorium Sant‘Onofrio a Capuana von Neapel; 1710 Lehrer an diesem Institut; Reisen nach Sachsen und Österreich (nach Grove unsicher); 1728–39 primo maestro am Konservatorium Poveri di Gesù Cristo; 1742–55 primo maestro am Konservatorium Santa Maria di Loreto; ab 1745 auch wieder an Sant’Onofrio; vertonte Chöre für die Tragödie Flavio Valente aus den tragedie cristiane von Herzog Annibale Marchese, für die die bekanntesten neapolitanischen Komponisten (N. Porpora, J. A. Hasse, L. Vinci, L. Leo) Musik beisteuerten; D. komponierte in erster Linie Kirchenmusik (keine Opern) und setzte sich mit dem Palestrina-Stil (Missa in Palestrina) auseinander; bedeutender Lehrer (u. a. von N. Piccini).
Werke
Kirchenmusik (Messen, Motetten, Antiphonen, Magnificats, Psalmen, Litaneien), Musik zu geistlichen Dramen; Werke für Cb.
Literatur
- MGG 3 (1954)
- NGroveD 5 (1980)
- J. M. Auerbach, Die Messen des F. D.,Diss. München 1954
- L. Hoffmann-Erbrecht, Deutsche und italienische Klaviermusik zur Bachzeit 1954
Abbildungen
Autorin
- Barbara Boisits
Letzte inhaltliche Änderung
31.7.2002Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Durante, Francesco“ (31.7.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x000224c2 (abgerufen am )
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