Sohn eines Lehrers, Besuch der Gymnasien in St. Pölten und Baden, erste musikalische Ausbildung beim St. Pöltener Domorganisten Josef Preßl. Ein angebliches Studium an der Wiener MAkad. kann nicht nachgewiesen werden, möglicherweise privater Unterricht (Komposition, Klavier, Orgel) bei J. Lechthaler; Staatsprüfungen für Klavier und Orgel, Lehramtsprüfung für Mittelschulen (Musik, Turnen). 1918–23 Student an der philosophischen Fakultät der Univ. Wien (auch bei E. Wellesz, H. Graedener, R. Lach, W. Fischer). Nach 1918 Lehrer in Traiskirchen/NÖ, 1938–58 am Badener Knabengymnasium, hier 1923–62 Organist an der Stadtpfarrkirche St. Stephan.
Werke
2 Messen (f-Moll-Messe UA 1936 in Wien-Meidling), kleinere Kirchenmusik, Kantaten, Suite f. Streichorch., Kammer- und Klaviermusik, Orgelwerke.
Schriften
- Hg. Der Weg zur Orgel 1952
Literatur
- Erhart 1998
- A. Willander, Baden bei Wien 2007
- „Himmelwärts“. 100 Jahre Kirchenmusikverein Baden St. Stephan 2011, 124f
- A. Willander, Musikgesch. der Stadt Baden 1980
- Der österr. Musiker H. 7/8 (Juli-August 1936), 116
- www.demos.ac.at (11/2014)
- Mitt. Archiv MUniv. Wien
- eigene Recherchen (u. a. Archiv Univ. Wien)
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
2.6.2014Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Dostal, Viktor“ (2.6.2014), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x00314677 (abgerufen am )
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