Ausbildung bei Julius Benedict in Neapel und ab 1829 in Wien bei C. Czerny und S. Sechter. Lebte einige Zeit in Neapel, unternahm 1837–45 Konzertreisen durch Deutschland, Österreich, Frankreich, England, Holland, Dänemark und Russland. Lebte dann in St. Petersburg/RUS, Moskau, Paris und ab 1848 in Florenz. Vom Herzog von Lucca in den Adelsstand erhoben. Galt als eleganter Klavierspieler, dessen virtuoses Spiel gelobt wurde.
Werke
zahlreiche Klavierstücke (Phantasien, Divertissements, Variationen usw. über Themen aus Werken von G. Rossini, G. Donizetti [s. Abb.], Vincenzo Bellini) u. a. Grande Fantaisie pour le Piano, 50 Etudes de Salon, 6 Mélodies italiennes pour une voix avec accompagnement de Piano, Les Espagnols; Oper Tancreda (UA 1880 Florenz).
Literatur
- NGroveD 7 (2001)
- B. A. Antonioli in nuova rivista musicale italiana 3–4 (1991)
- Riemann 1929
- Stieger II/1 (1977)
- Allg. Wr. Musik-Zeitung 1842, 130 f
Abbildungen
Autorin
- Andrea Harrandt
Letzte inhaltliche Änderung
14.11.2024Empfohlene Zitierweise
Andrea Harrandt, Art. „Döhler, Theodor von“ (14.11.2024), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001cbda (abgerufen am )
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