Zuerst war D. nur als Weltkleriker tätig, ehe er sich entschloss, in das Kloster Garsten einzutreten, wo er am 9.2.1629 die Profess ablegte. Von hier aus wurde er nach Salzburg entsandt, um zu studieren. Welcher Art die Studien gewesen sind (Musik?), lässt sich nicht nachweisen. Seiner musikalischen Kenntnisse halber wurde er aber bald – ein genaues Jahr ist nicht eruierbar – Regens chori in Garsten. Dieses Amt bekleidete er zur größten Zufriedenheit der Mitbrüder bis 1634. 1636 avancierte D. zum Subprior. Ab 1642 war er Pfarrer in Molln/OÖ. Kurz vor seinem Tod kam er nach Garsten zurück.
Literatur
- E. Koch, Biographien. Biographische Denkmäler vom aufgehobenen Stifte Steyr-Garsten, hg. v. G. Garstenauer 2011, 244
Autor
- Klaus Petermayr
Letzte inhaltliche Änderung
31.1.2023Empfohlene Zitierweise
Klaus Petermayr, Art. „Diesböck, Gregorius OSB“ (31.1.2023), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x003e0433 (abgerufen am )
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