Kantoreiknabe am Hof Maximilians II.; ist 1567 als Empfänger von Gnadengeldern ausgewiesen. Mit 12.5.1568 wurde sein Abfertigungsgeld als Kapellknabe ausbezahlt. Lebte dann in Italien, wahrscheinlich in Padua/I. Sein Erstes Madrigalbuch (1586) widmete er den Söhnen des Schatzmeisters Erzhzg. Karls von Innerösterreich, Johann Jacob und Karl Kisl in Graz. 10 seiner Motetten fanden Aufnahme in P. Joanellus’ (P. Giovanelli) Novi thesauri musici (1568). 1577 erhielt D. 25 fl aus der Hofkassa für Messen, die er zu Ehren Kaiser Maximilians II. komponiert hatte. Sind D.s Kirchenmusikwerke ganz dem Stil der Vokalpholyphonie der Spätrenaissance verpflichtet, ist seinen weltlichen Werken der leichte, pseudo-dramatische Stil in Annäherung an Alessandro Striggio oder Orazio Vecchi zu Eigen.
Werke
Kirchenmusik, Messen, Motetten; Madrigale.
Literatur
- NGroveD 7 (2001)
- EitnerQ 3 (1900)
- Pass 1980
Autorin
- Elisabeth Th. Hilscher
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2002Empfohlene Zitierweise
Elisabeth Th. Hilscher, Art. „De Duc, Philippe (Filippo)“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001ff4b (abgerufen am )
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