Erfolgreicher Klavierlehrer in Wien, nicht verwandt mit C. Czerny. Seine berühmteste Schülerin war M. L. Blahetka. 1826 trat er als Kompagnon bei Cappi & Co ein (Cappi & Czerny), 1828–31 war er Alleininhaber. C. bemühte sich (nach T. Haslinger) als erster Verleger um Fr. Schuberts Nachlass, aus dem er 25 Werke posthum erstmals herausgab. 1831 verkaufte er den Verlag an Josef Trentsensky.
Werke
u. a. Musikalische Unterhaltungen für Violine und Pianoforte 1826–30; Klavierstücke.
Literatur
- Weinmann 2/11 (1967)
- Mendel-R. 3 (1873)
- fälschlich † 1.7.1842: SchubertL 1997
- Riemann 1959 u. 1972
- F-A 1 (1936)
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2002Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Czerný (Černý), Joseph“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x00020992 (abgerufen am )
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