War Sängerknabe an der Prager St. Jakobskirche und erlernte früh mehrere Instrumente. Eine erste Anstellung dürfte Cz. in der Hauskapelle von J. J. Ph. Graf Pachta gefunden haben, möglicherweise diente er auch in der Militärmusik eines böhmischen Infanterieregiments. 1802 kam er, von I. v. Seyfried angeworben, ans Theater an der Wien. L. v. Beethoven dürfte bei einigen Fagottsoli in seinen Werken an Cz. gedacht haben. Cz. verließ Wien Ende 1821 und soll kaiserlicher Militärkapellmeister, zunächst in Neapel, dann in Mähren, geworden sein; als solcher ist er jedoch nicht nachweisbar.
Werke
Variationen für Fagott.
Literatur
- Th. Albrecht in Wr. Oboen-Journal 40 (Dezember 2008), 41 (März 2009) u. 42 (Juni 2009)
- Schilling 2 (1835)
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
15.4.2013Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Czejka (Czeyka), Valentin“ (15.4.2013), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x002e3f80 (abgerufen am )
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