Tochter von L. J. A. Koželuch. Erhielt ihre musikalische Ausbildung durch ihren Vater und M. Clementi. Bereits als Kind wurden ihre Kenntnisse hervorgehoben; erster öffentlicher Auftritt 1805. 1809 Heirat mit dem Hof- und Gerichtsadvokaten A. Cibbini. 1831 Ernennung zur kaiserlichen Kammerfrau (für Kaiserin Maria Anna, der Frau Ferdinands I.). 1848 trat sie als Vertreterin der Reaktion an die Öffentlichkeit. 1851 aus Krankheitsgründen des Kammerdienstes enthoben und zur Vorleserin ernannt.
Werke
3 Divertimenti für Klavier, 4 Variationen für Klavier, Walzer, Polonaisen und andere Tänze für Klavier.
Literatur
- Marx/Haas 2001 (Koželuch, K., mit WV)
- ÖBL 4 (1969, Koželuch, K.)
- Wurzbach 2 (1857)
Autorin
- Elisabeth Th. Hilscher
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2002Empfohlene Zitierweise
Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Cibbini (geb. Koželuch), Katharina“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001caf1 (abgerufen am )
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