Aus Mährisch-Schönbergscher (Šumperk/CZ) Familie stammend, studierte er in Wien an der Univ. Chemie (1907 Dr. phil.) und am Konservatorium der GdM Klavier (bei A. Rückauf, M. Rosenthal, Marie Tausky) und Komposition (bei Cyrill Hynais, Ferdinand Rebay). Als Pianist konzertierte er solistisch, aber auch als Begleiter in vielen europäischen Städten, war als Klavier- und Theorielehrer tätig und schrieb mehrere Jahre in italienischen Blättern Berichte über das Wiener Musikleben. Als Komponist trat er besonders mit Bühnenwerken, meist mit eigenen Texten, in Erscheinung. Seit 1908 Frh. v.
Werke
7 Opern (Mencia 1914; Das Liebesnetz; Der Mantel der Assunta; Die Stürmerin, Feuer in Klein-Trianon; Die Teufelsfuge; Künstlerlegende); Melodramen; Requiem; Klavierstücke; Chöre; Lieder.
Literatur
- LdM 2000 (Abb.)
- Czeike 1 (1992)
- Slg. Moißl (Autobiographie)
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2002Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Chiari, Eduard Freiherr von“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001cad7 (abgerufen am )
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