Zunächst Klavierschülerin W. Mayer-Rémys in Graz, dann Gesangsstudium, z. T. auf Kosten Kaiserin Elisabeths, am Konservatorium der GdM (Johannes Ress) und u. a. bei Désirée Artot de Padilla in Paris. 1885–1915 war sie Mitglied der Dresdner Hofoper. Gastspiele führten sie u. a. nach Wien (1890) und Berlin. Mit ihrem dramatischen Alt war sie besonders als Azucena, Amneris, Carmen, Brangäne, Ortrud und Klytämnestra, aber auch als Orlofsky erfolgreich.
Ehrungen
- sächsische Kammersängerin 1896
- Ehrenmitglied Sächsisches Staatstheater 1919
Literatur
- K-R 1997
- ÖBL 1 (1957)
- Kosch 1 (1953)
Abbildungen
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
14.11.2024Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Chavanne, Irene von“ (14.11.2024), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001cad4 (abgerufen am )
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