Bussani-Sardi (geb. Sardi), Anna Dorothea Maria Ignatia

* 1.8.1763 Wien, † nach 1812 (Ort?)

Sängerin (Sopran/Mezzosopran)

War die Tochter des italienischen Sprachlehrers an der Wiener Militärakademie, Karl v. S. Am 20.3.1786 heiratete sie in der Wiener Schottenkirche den Bassbariton Francesco Bussani (* 1743 Rom, † nach 1807 Lissabon?), der 1770–72 und 1783–94 in Wien engagiert war. B.-S. sang u. a. in den UA.en von W. A. Mozarts Le nozze di Figaro (1786, Debüt als Cherubino) und Così fan tutte (1790). Außerdem wirkte sie am 17.11.1786 bei der UA von Una cosa rara von M. Soler an der Hofoper Wien mit. 1794 verließ sie mit ihrem Ehemann Wien in Richtung Italien, Gastspiel in Wien noch 1796. 1807–09 sang sie in Lissabon, danach in London. 1810–1812 trat B. am Theater von Messina auf, u. a. in La Fiera di Brindisi von P. A. Guglielmi. Mit J. Sardi war sie nicht verwandt.

Literatur

Autor

  • Christian Fastl

Letzte inhaltliche Änderung

2.5.2025

Empfohlene Zitierweise

Christian Fastl, Art. „Bussani-Sardi (geb. Sardi), Anna Dorothea Maria Ignatia“ (2.5.2025), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0034ce4d (abgerufen am )

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