Bruder Wernher

* ?, † nach 1231 (Ort?)

Fahrender, unbekannter Herkunft

Könnte sich vorübergehend am Hof Friedrichs II. (Babenberger) aufgehalten haben, suchte seine Mäzene aber v. a. unter Ministerialen und Grafen in Österreich, Steier (Steiermark) und Kärnten. Seine moralisierende Sangspruchlyrik ist an der Walthers v. der Vogelweide geschult und v. a. durch Herrscherlob, Klage und Forderung nach Freigebigkeit (milte) geprägt. Er unterstützte 1231 unverblümt die Adelsrevolte gegen Friedrich II.

Literatur

Autor

  • Rudolf Flotzinger

Letzte inhaltliche Änderung

18.2.2002

Empfohlene Zitierweise

Rudolf Flotzinger, Art. „Bruder Wernher“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x000202ee (abgerufen am )

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