Studierte in Prag Jus, Musikwissenschaft (bei H. Rietsch) und Komposition. Neben seiner Tätigkeit als Pressereferent des tschechoslowakischen Regierungsbüros schrieb er Theater- und Musikrezensionen für zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften (Merker, Prager Abendblatt, Prager Tagblatt u. a.). 1939 emigirierte er nach Israel (Exil). B. komponierte auch selbst; sein Requiem Hebraicum und seine Palästinensischen Tänze wurden in New York/USA und Paris aufgeführt. Übersetzer von Opernlibretti (Libretto) u. a. seines Freundes L. Janacek. B. war auch befreundet mit Franz Kafka, Rainer Maria Rilke und Franz Werfel. Für sein literarisches Werk erhielt er zahlreiche Preise.
Werke
Requiem Hebraicum; Bühnenmusik; Kammermusik; Lieder.
Schriften
- Romane
- Streitbares Leben 1960 [Autobiographie]
- Heidentum, Christentum, Judentum 1921
- Sternenhimmel 1923
- L. Janáček 1924
- Die Musik Israels 1951 u. a
Literatur
- MGG 3 (2000) u. 15 (1973)
- NGroveD 4 (2001)
- Hb. des dtspr. Exiltheaters 2/1 (1999)
- ÖL 1995
- F-A 1 (1936) u. 2 (1974)
Autorinnen
- Elisabeth Th. Hilscher
- Monika Kornberger
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2002Empfohlene Zitierweise
Elisabeth Th. Hilscher, Monika Kornberger, Art. „Brod, Max“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001f962 (abgerufen am )
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