Brod, Max

* 27.5.1884 Prag, † 20.12.1968 Tel Aviv

Schriftsteller, Musik- und Theaterkritiker, Komponist

Studierte in Prag Jus, Musikwissenschaft (bei H. Rietsch) und Komposition. Neben seiner Tätigkeit als Pressereferent des tschechoslowakischen Regierungsbüros schrieb er Theater- und Musikrezensionen für zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften (Merker, Prager Abendblatt, Prager Tagblatt u. a.). 1939 emigirierte er nach Israel (Exil). B. komponierte auch selbst; sein Requiem Hebraicum und seine Palästinensischen Tänze wurden in New York/USA und Paris aufgeführt. Übersetzer von Opernlibretti (Libretto) u. a. seines Freundes L. Janacek. B. war auch befreundet mit Franz Kafka, Rainer Maria Rilke und Franz Werfel. Für sein literarisches Werk erhielt er zahlreiche Preise.

Werke

Requiem Hebraicum; Bühnenmusik; Kammermusik; Lieder.

Schriften

Literatur

Autorinnen

  • Elisabeth Th. Hilscher
  • Monika Kornberger

Letzte inhaltliche Änderung

18.2.2002

Empfohlene Zitierweise

Elisabeth Th. Hilscher, Monika Kornberger, Art. „Brod, Max“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001f962 (abgerufen am )

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