Begann nach einer Drogistenlehre mit einem Studium an der Wiener MHsch. (K. Österreicher, L. Wlach, Diplom 1960) und studierte dann an der Wiener Univ. Musikwissenschaft, Theaterwissenschaft und Psychologie; 1968 Militärkapellmeister-Prüfung. Seit 1969 als Lehrer tätig (MSch. Feldbach/St, Konservatorium Graz, MHsch. Graz – ab 1991 ao. Prof.). B. war im Blasmusikverband sehr engagiert und ab 1989 Bundeskapellmeister. 1979–85 Vizepräsident des Steirischen Tonkünstlerbundes. Seine Werke sind stark von seiner Tätigkeit her inspiriert; neben den eigenen Kompositionen hat B. zahlreiche Werke für Blasmusik bearbeitet.
Ehrungen
- Großes Ehrenzeichen des Landes Steiermark 1984
Werke
zahlreiche Walzer und Märsche; Musicals (Rittercocktail, Politik im Walzertakt); Bühnenmusik (Die deutschen Kleinstädter; Die Freier; Eulenspiegel; Lippl, vulgo Faust).
Schriften
- Die Ära Wilhelm Karczag im Theater an der Wien,Diss. Wien 1966
- Die Blasmusik und ihre instrumentengeschichtliche Entwicklung 1979
- Das große steirische Blasmusikbuch 1981 (gem. m. W. Suppan)
- Das ist Österreichs Militärmusik 1982 (gem. m. G. Martin, G. Pils)
- Die Klarinette und das Saxophon 1983 (gem. m. F. Waldstaedter)
- Das große oberösterreichische Blasmusikbuch 1984
Literatur
- MaÖ 1997
- Lang 1986
Autorin
- Elisabeth Th. Hilscher
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2002Empfohlene Zitierweise
Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Brixel, Eugen“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001f957 (abgerufen am )
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

